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	<title>salamiNEWS - Achtung Satire! &#187; Bankenkrise</title>
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	<description>Die Nachrichtenagentur für Comedy und Satire!</description>
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		<title>Finanzkrise trifft Rating Agentur: Teurer Schimpanse „Greenspan“ wird durch billigen Hamster „KHG“ ersetzt!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko Formanek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt – In einer überraschend angesetzten Pressekonferenz gab Standard &#38; Poor`s, eine der weltweit führenden Rating Agenturen, die Trennung von ihrem jahrelangen Chefanalysten und Strategen &#8211; dem Schimpansen „Greenspan“ &#8211; bekannt. Greenspan wird mit einen „Golden Handshake“ im Wert von 3,5 Millionen EURO verabschiedet und in Zukunft von dem erheblich günstigeren Hamster „KHG“ ersetzt. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignleft size-medium wp-image-868" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" src="http://www.meineuro.at/wp-content/uploads/2008/11/20081127_rating_small.jpg" alt="" width="150" height="150" />Frankfurt – In einer überraschend angesetzten Pressekonferenz gab Standard &amp; Poor`s, eine der weltweit führenden Rating Agenturen, die Trennung von ihrem jahrelangen Chefanalysten und Strategen &#8211; dem Schimpansen „Greenspan“ &#8211; bekannt. Greenspan wird mit einen „Golden Handshake“ im Wert von 3,5 Millionen EURO verabschiedet und in Zukunft von dem erheblich günstigeren Hamster „KHG“ ersetzt.<span id="more-865"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Rahmen der Bekanntgabe wurden auch zum ersten Mal Details über die bisher streng geheimen Bewertungstechniken und -tools der Agentur bekannt. „Im Zeichen der neuen Transparenz der Finanzmärkte wollen wir einen ersten Schritt machen,“ erklärte Hans Uwe Schleimig, Vice President Certificate Evaluation and all that other Shit bei Standard &amp; Poor`s.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Unsere Ratings basieren auf einem hoch komplexen mathematischen Formelprinzip, bei der unser Schimpanse „Greenspan“ mit einem Dart-Pfeil in der Hand auf seinem Tisch sitzt. Auf einer Zielscheibe ist unsere Rating-Skala abgebildet &#8211; von Quintupel AAAA++++ bis ZZZZ&#8212;. Einer unserer Analysten ruft dann Greenspan einen Firmennamen zu, der Affe wirft den Pfeil, und da wo er auf der Zielscheibe stecken bleibt lesen wir dann das Rating des Unternehmens ab.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Methode habe sich über Jahre als ausgezeichnet und völlig ausreichend erwiesen. Minimale Fehleinschätzungen, wie z.B. bei Enron, als das Unternehmen fünf Tage vor der Insolvenz von Standard &amp; Poor`s noch mit einem AAA+ bewertet wurde, seien vernachlässigbar. Damals sei der Schimpanse gerade unglücklich in eine Praktikantin verliebt und daher in seiner Konzentration beeinträchtigt gewesen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage müsse auch Standard &amp; Poor`s auf die Kostenbremse treten. „So leid es uns tut, aber wir können uns Greenspan einfach nicht mehr leisten. Die jüngsten Preissteigerungen bei Bananen und Orangen haben ihn für uns unerschwinglich gemacht,“ bedauerte Schleimig. „Wir sind aber stolz vermelden zu dürfen, dass wir schon adäquaten Ersatz gefunden haben.“ Mit dem Hamster „KHG“ werde man die Tradition perfekter Unternehmensbewertungen bestimmt fortsetzen können und das bei nur rund der Hälfte der Kosten.“ KHG wird bei zukünftigen Unternehmensbewertungen in ein Laufrad gesetzt, auf dem die Bewertungsskala abgebildet ist. Nachdem ihm ein Firmenname zugerufen wurde, wird KHG gezwungen im Laufrad zu laufen. Sobald KHG stehen bleibt, wird das Rating vom Laufrad abgelesen und das jeweilige Unternehmen bewertet und mit dem Rating versehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem innovativen Bewertungssystem unserem Ruf und vor allem unserem Namen gerecht werden,“ schloss Schleiming. „Ein Prozent unserer Ratings sind standard und 99 Prozent unserer Ratings sind poor.“</p>
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		<title>Bankmanager: Verzweifelte Finanzwelt fordert neue Luftblase um investieren zu können!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niko Formanek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brüssel – Bei einem hochkarätigen Gipfel der wichtigsten Bankmanager Europas in Brüssel, verlangten die Banker europaweite, staatliche Maßnahmen zur Erschaffung einer neuen verantwortungslosen und illusorischen Luftblase, in die weltweit investiert werden könnte. „Was die Menschen nicht brauchen sind wohl überlegte, langfristige Veränderungen und Konzepte,“ sagte Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank. „Wir brauchen viel mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-566" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="20081103_bubble_small" src="http://www.meineuro.at/wp-content/uploads/2008/11/20081103_bubble_small.jpg" alt="" width="150" height="150" />Brüssel – Bei einem hochkarätigen Gipfel der wichtigsten Bankmanager Europas in Brüssel, verlangten die Banker europaweite, staatliche Maßnahmen zur Erschaffung einer neuen verantwortungslosen und illusorischen Luftblase, in die weltweit investiert werden könnte. „Was die Menschen nicht brauchen sind wohl überlegte, langfristige Veränderungen und Konzepte,“ sagte Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank. „Wir brauchen viel mehr einen konkreten Vorschlag, wie wie wieder schnell Fantasie-Reichtümer erschaffen und an die verunsicherten Investoren verkaufen können. Wir sind in einer Krise und eine solche Krise schreit förmlich nach schnellen, unverantwortlichen und kurzfristigen Lösungen. Die Staatsgarantien für die Banken waren da nur ein erster passender Schritt.“<span id="more-565"></span></p>
<p>Die derzeitige Finanzkrise wurde bekanntlich durch das Platzen der „Grundstücksblase“ in den USA verursacht und ist das größte Debakel seitdem im Jahr 2001 die „Internetblase“ durch eine explosionsartige Deflation das Zeitliche segnete. Nachdem durch das Platzen der „Real-Estate-Blase“ die Möglichkeit kurzfristig mit Fantasie-Profiten von schlechten Grundstücksdeals Millionen zu scheffeln verschwunden ist, war der Bedarf an einer neuen spontanen Fantasie-Quelle für Reichtum schon lange nicht mehr so groß.<!--more--></p>
<p>„Vielleicht könnte die neue Luftblase etwas mit Hollywood-Filmen auf Handys, Mondgrundstücken auf eBay oder Fluglinien mit Whirlpools zu tun haben?“, meint Georg von Tretter, Chefstratege des Schweizer Bankenriesen UBS. „Vielleicht auch mit Energie, Medizin oder Wolken? Worum es bei der Blase geht ist eigentlich völlig egal. So lange die Blase nur Märkte erzeugt, die unglaublich überbewertet sind, die auf nichts anderes als optimistischen Selbstbetrug basieren und die es ermöglichen, unglaubliche Summen an langfristige Schulden anzuhäufen die nie zurück gezahlt werden,“ ergänzt Tretter. „Die Finanzwelt kann unmöglich nur mit soliden und sinnvollen Investments überleben.“</p>
<p>Die Europäische Kommission plant derzeit ein EU-weites „Luftblasen-Gesetz“, um den in Schieflage geratenen Banken zu Hilfe zu kommen und das Vertrauen der Menschen in Börsen-Blasen wieder zu beleben. In dem  Gesetzesvorschlag sind große finanzielle Förderungen und Steuerboni enthalten, die die Menschen ermutigen sollen massiv in ein abstruses Finanzprodukt zu investieren, um der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.</p>
<p>Die meisten Experte halten „Papier“ für die nächste, große und sinnvolle Luftblase. Dabei werden „Papiere“ auf den Markt geworfen und mit staatlichen Garantien und steuerlichen Anreizen ausgestattet &#8211; sind aber im Grunde genommen völlig wertlos. Zur Unterstützung der „Papierblase“ werden die Papiere von Analysten und „Experten“ mit maßlos übertriebenen Bewertungen gepriesen und empfohlen und außerdem von den größten internationalen Ratingagenturen mit Quintuplen Tripple-A, also mit „AAAAA AAA AAA AAA AAA“ bewertet. Danach werden die „Papiere“ dann von speziell zertifizierten Finanzberatern an naive, aber geldgierige Kleinaktionäre und Häuslbauer verkauft.</p>
<p>„Die Weltwirtschaft braucht schleunigst eine neue Luftblase,“ ergänzt Klaus Liebscher, Vorsitzender der ÖIAG-Agentur für verarmte Banken. „Ich glaube es ist offensichtlich, dass das System ohne neue Luftblase nicht überleben kann.“</p>
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