Wirtschaft - Written by Niko Formanek on Donnerstag, Februar 4, 2010 0:00 - 0 Kommentare

Finanz- Geld- und Wirtschaftskrise zu Ende: EZB kauft 4.000 Canon Farb-Laser-Kopiergeräte!

20081029_geld_smallFrankfurt am Main – Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme beendet die Europäische Zentralbank die Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa. „Wir haben mehr als 4.000 Farb-Laser-Multifunktionsdrucker von Canon bestellt, damit wir jederzeit schnell und unbürokratisch hochqualitative Kopien von Eurobanknoten drucken zu können um etwaige Finanzprobleme zu lösen“, erklärte Elisabeth Ardaillon-Poirier, Kommunikationsdirektorin der EZB, bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main. „Außerdem können wir mit den Geräten auch perfekte Kopien von US-Dollar-Banknoten produzieren, um die wirtschaftliche Position Europas gegenüber den USA zu stärken.“

Bei der Preisentwicklung rund um Druckerhardware und Verbrauchsmaterial habe sich gezeigt, dass es für die EZB kostengünstiger ist vorhandene Banknoten zu kopieren, als permanent aufwendig nachzudrucken. „Damit können wir den besorgten EU-BürgerInnen garantieren, dass Europa das Geld nie ausgehen wird“, ergänzte Ardaillon-Poirier. “Wir testen gerade auch höchst innovative 3D-Drucker, um auch die Versorgung mit passendem Kleingeld zu sichern.“

Auf die Frage, ob die globale Wirtschaftskrise wirklich mit „Geldkopien“ lösbar sei, meinte Ardaillon-Poirier: „Natürlich, warum nicht? Wir erschaffen seit Jahren mit Krediten, Finanzprodukten und hemmungslosem, aber derzeit noch kostenintensiven, Anwerfen der Gelddruckmaschinen virtuelles Geld.“ Die Farbkopierer sind laut Bankern nur der nächste logische Schritt, um weitere Kosten zu sparen und die belasteten Budgets der internationalen Zentralbanken zu entlasten.“

Allerdings warnen Experten vor möglichen Sicherheitsrisiken hervorgerufen durch die explosionsartige Vermehrung der Geldmenge durch Euro-Kopien. Bei der Pressekonferenz wurden diese Bedenken durch die Vertreter der EZB aber zur Seite gewischt. „Entschuldigung, aber sie sprechen hier vom internationalen Finanz- und Geldsystem und da haben wir in den letzten beiden Jahren doch glaubwürdig bewiesen, dass Sicherheit nicht nur kein Problem, sondern noch nie ein Thema war“, argumentierte Ardaillon-Poirier. „Wir sind uns unserer Sache immer sicher, denn sollte was passieren, dann gibt es ja hunderte Millionen von EU-BürgerInnen, die uns aus der Scheiße wieder rausholen. Wenn wir was in den letzten Monaten gelernt haben, dann das.“

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Erstmals veröffentlicht am 2009-10-19 19:53:50.

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