Aufgedeckt: Bildhauer verwandelt Frauen in leblose Materie!

18. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Kultur

Wien – Einen Skandal orten Frauenverbände, nachdem bekannt wurde, dass der international anerkannte österreichische Bildhauer Alfred Rodin anlässlich einer Vernissage am Donnerstag vergangener Woche in einer Wiener Galerie (Name der Redaktion bekannt) eine von ihm selbst geschaffene Frauenbüste aus Salzburger Marmor um 5.000 Euro verkaufte. „Damit macht der Künstler Frauen nicht nur zu leblosen Objekten, sondern versteigert sie auch noch meistbietend“, empören sich Aktivistinnen aus allen politischen Lagern. Diesem Frauen verachtenden Treiben müsse umgehend ein Riegel vorgeschoben werden.

Dabei dürfte es sich beim Verkauf der Frauenbüste nur um die Spitze eines Eisbergs handeln. Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung im Atelier des Künstlers zahlreiche weitere Frauenstatuen und Skizzen für geplante Werke. Besonders infam eine Madonnenstatue, die offensichtlich im Auftrag der Erzdiözese Salzburg entstehen sollte, womit sich die katholische Kirche zum Mitwisser und Täter gemacht hätte. Bis zur Stunde war seitens der österreichischen Bischofskonferenz keine Stellungnahme zu den Vorwürfen zu erhalten. Kenner der Szene gehen aber davon aus, dass bereits in der Vergangenheit zahlreiche Statuen von Frauen – insbesondere auch von Maria – beauftragt wurden, und teilweise wohl auch in Kirchen aufgestellt sein könnten. Ein Polizeisprecher bestätigt gegenüber salamiNEWS , dass man die Anschuldigungen sehr ernst nehme und allen Hinweisen nachgehe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Nicht einzuschätzen ist gegenwärtig auch, inwieweit es sich bei Alfred Rodin um einen Einzeltäter handelt. Frauenverbände glauben, dass es einen internationalen Ring von Bildhauern geben könnte, der seit Jahren Frauen unter dem Deckmantel der Kunst zu seelenlosen Objekten aus Stein degradiert. Auch weibliche Bildhauerinnen sollen sich unter den Tätern befinden. Wenn sich die Verdachtsmomente verdichten, ist für einen globalen Kunstskandal ungeahnten Ausmaßes gesorgt, sind Frauenorganisationen überzeugt.

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Originally posted 2010-07-12 22:50:56.

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