Politik - Written by red on Donnerstag, Februar 4, 2010 0:00 - 0 Kommentare

Eklat bei Pressekonferenz: CERN-Aktivist bewirft Hahn mit Antimaterie

Wien – Wissenschaftsminister Johannes Hahn entkam heute vormittag nur knapp einem Anschlag. Bei einer Pressekonferenz auf der Hahn Österreichs Ausstieg aus dem europäischen Kernforschungsprojekt rechtfertigen wollte, wurde der Minister von einem bisher nicht identifizierten Angreifer mit einer Handvoll Antimaterie beworfen. Dank rascher Reflexe konnte Hahn dem durch die Luft fliegenden Klumpen rechtzeitig ausweichen und wurde bei der Attacke nicht verletzt.

Gerüchte wonach es sich bei dem Angreifer um den renommierten Physiker Anton Zeilinger, einem scharfen Gegner des Ausstiegs handelt, wurden von der Polizei bislang nicht bestätigt. Augenzeugen des Vorfalls berichten allerdings, dass der unbekannte Werfer bereits Sekunden nach dem Angriff wie vom Erdboden verschwunden war. “Es war als hätte er sich weggebeamt”, so ein anwesender Wissenschaftsjournalist. Gefunden hat die Polizei lediglich einen leeren Plastiksack, mit dem der Angreifer die Antimaterie offenbar zur Pressekonferenz transportiert hatte. “Es ist alles sehr schnell gegangen, aber ich weiß noch dass der Angreifer vor dem Wurf irgendetwas wie ‘Du Lump’ geschrien hat” so ein weiterer Augenzeuge, der anfügte es hätte aber auch “Hump oder Dump” sein können.

Hahn hat sich nach der Attacke sehr rasch wieder gefasst und auch seinen Humor nicht verloren. Auf den hinter ihm an der Wand klebenden Brocken zeigend sagte der Minister: “Falls es jemand, interessiert, das sind circa zehn Dekka” und sorgte damit für einige Lacher bei den geschockten Journalisten.

In einer ersten Reaktion zeigte sich Bundeskanzler Faymann entsetzt über die “Verrohung der politischen Argumentationskultur” in Österreich. Nur weil man mit irgendwelchen Maßnahmen nicht einverstanden ist, sei das noch lange kein Grund mit Antimaterie um sich zu werfen, so Faymann. Gemeinsam mit Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl kündigte er an, dass aufgrund des Vorfalles in Zukunft verstärkte Sicherheitskontrollen bei Ministerauftritten durchgeführt werden. Auch speziell trainierte Antimaterie-Spürhunde sollen dabei zum Einsatz kommen.

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Erstmals veröffentlicht am 2009-05-15 15:08:19.

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