Politik - Written by Michael Schiebel on Freitag, Juli 23, 2010 0:59 - 0 Kommentare

Erneut Schlägerei bei FPÖ-Feier im Bordell – HC Strache kam jedoch mit blauen Augen davon!

Wien/Cafe Cobra/Lerchenfelder Gürtel: Nasenbrüche, blaue Augen und eine unfreiwillige Tatoosession – so endete am Wochenende eine harmlose Geburtstagsparty der FPÖ. Doch wie kam es dazu? Lustig gings auf jeden Fall wieder einmal zu auf einer Feier der FPÖ, dieses Mal im  stadtbekannten Bordell „Cafe Cobra“ am Lerchenfeldergürtel in Wien. Sicher, man hätte auch ein anderes Lokal für die Überraschungs-Geburtstagsparty von FPÖ-Anführer HC Strache wählen können. Da jedoch der Bekannte vom Großcousin vom Bruder von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, der Türsteher ebendieses Rotlichtlokals am Wiener Gürtel ist, wurde es kurzerhand für die gemütliche Feier unter Freunden gebucht. „Denn durch diesen freundschaftlichen Kontakt konnten wir selber etwas zum Essen mitbringen, und haben uns so eine Menge Geld gespart. Der selbst gemachte Thunfischsalat von Hilmar Kabas war ein Gedicht!“, erklärte der zweite Generalsekretär der FPÖ, Herbert Kickl auf Anfrage von salamniNews.

Warum endete dann dieses Fest in einem Skandal? „Schuld ist die Spaßbremse Barbara“, erklärte mit leicht weinerlichem Ton und blaugeschlagenen Augen das Geburtstagskind Hans-Christian. Sie sei um Mitternacht uneingeladen auf der Party erschienen („mit allen 10 Kindern. Das muss man sich einmal vorstellen. De Familie packst net amol als FPÖ-Mitglied. Do gruselts mi jedes Mol!“), und hätte zunächst ein Glas reines Wasser bestellt, um dann ungefragt mit dem Erzählen von deutsche Heldensagen zu beginnen. HC wollte jedoch gerade mit einer Runde Singstars beginnen, und dabei das neue Lied von Stefan Petzner anstimmen, als es kurz danach zur Eskalation kam. Es sei „alles ziemlich schnell gegangen. Barbara hat gemeint, das englische Lieder-Zeugs gehört verboten, wisse man denn nicht mehr, damals, die Engländer und so, ich wollte aber unbedingt Singstars spielen. Also hab ich sie an ihren schiachen Haaren gepackt, sie hat zu schreien begonnen, und dann, ja dann hat sich ihr Kinder-Rudel eingeschaltet.“ Die Schlägerei konnte nur durch den massiven Einsatz von Polizeikräften beendet werden. Herbert Kickl hatte diese in einer Panikreaktion per Handy gerufen, als er gerade gegen seinen Willen von Mechthild, einer der Barbara-Kriegerinnen, mit einem Kuli auf den Hintern tätowiert wurde.

Die traurige Bilanz dieser Feier: Hedda, Arne und Sonnhild erlitten doppelte Nasenbrüche, Kickl wurde der Schriftzug „Unsere Ehre heißt Treue“ auf den Hintern tätowiert und das Geburtstagskind musste mit zwei blauen Augen ins Spital eingeliefert werden. HC Strache nahm es aber wie gewohnt jugendlich locker und lässig. „Ich werde die Gelegenheit nutzen, und die Portraitfotos für die Wahlplakate der kommenden Landtagswahlen in Wien anfertigen lassen. So blau haben selbst meine Augen bisher noch nie geblitzt. Und a Gaudi war die Feier ja trotzdem!“. Glück im Unglück, sozusagen. Barbara Rosenkranz war trotz mehrmaliger Nachfrage zu keiner Stellungnahme bereit.

Für salamiNEWS: Berni Moser

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