Jörg Haider wegen Anti-Ausländer-Seelenbegehren aus Hölle geflogen!

2. Juli 2012 | Von | Kategorie: Politik

Vatikan, Klagenfurt, Paris – Auf einer Pressekonferenz aus Euro-Disneyland in Paris, dem Vorhof zur Hölle, gab der Fürst der Finsternis gestern überraschend bekannt, dass Jörg Haider vor rund 48 Stunden aus der Hölle geflogen ist. Die satanische Asylbehörden sahen sich nach wiederholtem Fehlverhalten des ehemaligen Kärntner Landeshauptmanns gezwungen, ihm die Aufenthaltserlaubnis im Inferno zu entziehen.

“Er war nicht auszuhalten und hat uns mit seiner dauernden Meckerei einfach den letzten Nerv geraubt”, erklärt ein sichtlich entnervter Satan vor internationalen Medienvertretern. “Von Anfang an hat er sich darüber beschwert, dass in der Hölle alles rot ist, dass auch wirklich jede Seele aufgenommen wird, egal aus welchem Herkunftsland.” Als Haider dann bei einer öffentlichen höllischen Podiumsdiskussion den Fürsten der Finsternis mit polemischen Schwefeltaferln öffentlich demütigte und ein Anti-Ausländer-Seelenbegehren ankündigte, hatte er wohl überzogen. “Man kann auch der Hölle nicht alles zumuten und deshalb haben wir Haider die Aufenthaltserlaubnis entzogen,” erklärte Luzifer. “Überhaupt nachdem jetzt dann auch noch dauernd gesungen hat, weil er ja jetzt soooo ein Star im Home-Shopping-Kanal ist.”

Eine baldige Rückkehr Haiders werde schon auf Grund der komplizierten transzendentalen Seelengrenzübertrittsabkommen schwierig. Aufgrund des Verlusts der infernalischen Aufenthaltsgenehmigung ist Haider in eine Art zwischenstaatliches Niemandsland geraten. Der Himmel verweigert aufgrund fehlender Papiere eine temporäre Aufnahme, denn die Transitbestimmungen regeln ganz klar, dass Haider nur in seinem Herkunftsland einen Asylantrag stellen könnte.

“Die Gesetze sind ganz klar”, erklärte dazu der Stellvertreter des Herrn auf Erden, Papst Benedikt XVI. “Er kann aus einem Drittland, wie es die Zwischenwelt nun einmal ist, keinen Antrag auf Asyl im Himmel stellen. Dazu muss er zuerst wieder in die Hölle.” Aber die Femdenbehörden der Hölle wollen Haider auf keinen Fall zurück in die ewige Verdammnis lassen, auch nicht um nur gesetzeskonform einen Asylantrag für den Himmel zu stellen. “Wir haben schon mehrere solche Fälle erlebt und diese Sozialflüchtlinge tauchen dann in unserer wohligen Wärme unter, existieren dann jahrelang als U-Boote und wollen dann nach Jahren die diabolische Aufenthaltsgenehmigung”, stellte Luzifer in Reaktion auf den Papst klar. “Das kennen wir schon von den Beispielen Napoleon Bonaparte und Sadam Hussein.”

Derzeit führe Jörg Haider so eine Art körperlose Zwischenexistenz unter einer Kärntner Brücke, ergänzte ein Mitglied der Vatikanischen Asylbehörde. “Das passt ganz gut, denn dort unten in Kärnten fällt er gar nicht auf.”

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Originally posted 2010-02-04 22:00:10.

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